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360 Grad Feedback Beispiele: So formulierst du konstruktiv

Der Unterschied zwischen wertvollem und nutzlosem 360° Feedback liegt selten am Kompetenzbereich, sondern an der Formulierung. Vage Aussagen wie „kommuniziert gut“ helfen niemandem weiter — konkrete, verhaltensbezogene Beispiele schon. Hier zeigen wir dir den Unterschied anhand von 5 Kompetenzbereichen.

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Konkret statt allgemein: Beispiele je Kompetenzbereich

Die SBI-Struktur: Situation, Verhalten, Wirkung

Ein bewährtes Muster für konstruktives Feedback ist die SBI-Formel: Beschreibe die konkrete Situation, das beobachtete Verhalten und die daraus entstandene Wirkung auf dich oder das Team. Das hält Feedback faktenbasiert statt wertend — und macht es für die Person, die es bekommt, leichter anzunehmen.

Beispiel: „Im Sprint-Review letzte Woche (Situation) hast du die Verzögerung offen angesprochen, bevor jemand danach gefragt hat (Verhalten) — dadurch konnten wir sofort umplanen, statt später überrascht zu werden (Wirkung).“

Auch positives Feedback braucht Substanz

Lob wird oft noch vager formuliert als Kritik — „super Arbeit“ sagt der Person nicht, was genau sie wiederholen sollte. Auch positive Rückmeldungen profitieren von der gleichen Konkretheit: Was genau war gut, und warum hat es einen Unterschied gemacht?

Von der Formulierung zur Software

Gute Formulierungen sind die halbe Miete — die andere Hälfte ist ein Prozess, der überhaupt dazu einlädt, ehrlich und konkret zu antworten. Auf unserer Seite zur 360° Feedback Software zeigen wir, wie anonyme, strukturierte Fragen im Tool genau solche konkreten Antworten begünstigen.

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