Vergleich

WeMate vs. klassische Mitarbeiterbefragung

Die klassische Mitarbeiterbefragung (Employee Engagement Survey) misst, wie zufrieden und engagiert ein Team insgesamt ist — meist einmal jährlich, anonym und auf Unternehmens- oder Abteilungsebene ausgewertet. 360° Feedback mit WeMate verfolgt ein anderes Ziel: individuelles, personenbezogenes Feedback zu Kompetenzen und Verhalten. Beide Ansätze beantworten unterschiedliche Fragen — hier der Unterschied im Detail.

KriteriumWeMateMitarbeiterbefragung
ZielsetzungIndividuelle Entwicklung: Wie wird eine einzelne Person in ihren Kompetenzen und ihrem Verhalten wahrgenommen?Organisationsklima: Wie engagiert, zufrieden und gebunden ist die Belegschaft insgesamt?
AuswertungsebenePro Person — mit anonymisierter Aufschlüsselung nach Vorgesetzte, Peers und direkten Berichten.Aggregiert auf Team-, Abteilungs- oder Unternehmensebene, nicht auf Einzelpersonen bezogen.
HäufigkeitFlexibel wiederholbar — viele Teams nutzen 360° Feedback halbjährlich oder anlassbezogen (z. B. vor Entwicklungsgesprächen).Meist jährlich oder halbjährlich, oft als unternehmensweite Kampagne mit festem Turnus.
AnonymitätAnonym pro Perspektivgruppe (ab definierter Mindestgruppengröße), aber Ergebnis ist personenbezogen für die bewertete Person.Vollständig anonym und nicht personenbezogen — Rückschlüsse auf Einzelpersonen sind explizit nicht das Ziel.
Typische Fragen„Wie gut delegiert diese Person Aufgaben?“, „Wie klar kommuniziert sie Entscheidungen?“„Wie zufrieden bist du mit deiner Arbeitssituation?“, „Würdest du das Unternehmen weiterempfehlen?“ (eNPS)
Konsequenz der ErgebnisseIndividuelles Entwicklungsgespräch, persönlicher Kompetenzabgleich, gezielte Weiterbildung.Maßnahmenpläne auf Team- oder Unternehmensebene (z. B. Führungskräfteschulung, Prozessänderungen).
KompetenzmanagementNative Kompetenzmatrix, direkt mit dem Feedback-Prozess verzahnt.Kein Bezug zu individuellen Kompetenzprofilen — dafür nicht konzipiert.

Wann Mitarbeiterbefragung besser passt

Ihr wollt das allgemeine Stimmungsbild und Engagement der gesamten Belegschaft messen, ohne einzelne Personen zu bewerten — etwa für Employer-Branding- oder Retention-Kennzahlen.

Wann WeMate besser passt

Ihr wollt einzelnen Personen konkretes, umsetzbares Feedback zu ihren Kompetenzen und ihrem Verhalten geben — als Grundlage für individuelle Entwicklung, nicht für ein Organisations-Stimmungsbild.

Beide Ansätze schließen sich nicht aus

Viele Teams nutzen beides parallel: die jährliche Mitarbeiterbefragung fürs große Bild, 360° Feedback mit WeMate für die individuelle Entwicklung einzelner Personen und Rollen.